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Der kalte Gesichtsguss macht den Körper fit gegen Infekte

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©Dornbracht Video

Der Gesichtsguss macht den Körper fit gegen Infekte im Winter. Der Bäderarzt und Pfarrer Sebastian Kneipp hat die Wassertherapie zur Stärkung des Immunsystems vor mehr als 100 Jahren erfunden. Bei regelmäßiger Anwendung wirkt das mit 16 bis 17 Grad Celsius sehr kühle Nass als Heilmittel. Es aktiviert den Stoffwechsel, stabilisiert den Kreislauf und regt das Immunsystem an.

In der Kneipptherapie wird der kalte Gesichtsguss auch der Schönheitsguss genannt. Er ist eine sehr leichte und ausgesprochen erfrischende Anwendung und bringt eine angenehme Durchblutung der Gesichtshaut. Seine anregende Wirkung auf die Kopforgane macht ihn zur erquickenden Schnelltherapie für Kopfarbeiter.

Technik
Mit abgeschwächtem, drei Finger breitem Strahl giessen. Man legt ein Handtuch um den Hals, um die Kleider zu schützen und beugt den Kopf über die Badewanne. Der Guss beginnt auf der rechten Stirnseite, führt nach links und zurück nach rechts. Dann mit einigen Längsstrichen von der Stirn zum Kinn fahren, erst rechts, dann links. Nun mehrmals das Gesicht umkreisen. Zwischendurch tief ein- und ausatmen. Guss beenden über die Stirnmitte abwärts zur Nasenspitze und zum Kinn. Das Gesicht trockentupfen.

Wirkung
Hautstraffend, angenehme Durchblutung der Gesichtshaut, ausgesprochenes Erfrischungsgefühl.

Zu empfehlen bei
– Augenmüdigkeit
– Katarrhanfälligkeit als Abhärtung
– Geistiger Arbeit
– Kopfschmerzen durch schwache Durchblutung
– Akne

Nicht bei Augenleiden, grünem und grauem Star, Schnupfen, akuten Nebenhöhlenerkrankungen, Nervenentzündungen des Gesichts


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