Aubergine – der pralle Wahnsinn

„Was weisst du über Auberginen?“ will Nicole von Katharina wissen. „Warum gerade Auberginen, “ erkundigt sich Katharina.

„Wenn ich Auberginen verarbeite und koche, schmecken sie immer ganz fad, aber auswärts als Vorspeise, kann ich nie genug davon essen. Dann munden sie irgendwie anders, würziger, einfach besser,“ erwidert Nicole. „Die Auberginen haben nicht viel eigen Geschmack, darum ist es wichtig, dass man sie gut würzt. Lange Zeit wurden ihre Vorzüge verkannt und hatten eher einen schweren Stand, die Aubergine wurde auch als Dollapfel oder mela insana (Wahnsinnsapfel oder krankmachender Apfel) bezeichnet, weil sie viel Bitterstoff und Solanin enthalten. Darum sollte man sie nicht roh essen. Die Aubergine hat ihren festen Platz in der italienischen und griechischen Küche“, schüttelt Katharina nur so aus dem Ärmel. „Was du alles im Kopf hast,“ staunt Nicole. „ Ich suche dir ein gutes Rezept aus meiner Sammlung hervor, jetzt im Sommer passt die Melanzane al forno hervorragend zur Grillade.“

Melanzane al forno

Zutaten für 4 Personen
300 g Auberginen
Salz / Pfeffer
300 g Tomaten
1 Zwiebel
125 g Mozzarella
6 el Olivenöl
2 el Mehl
Oregano
Die Auberginen in 5mm dicke Scheiben schneiden, salzen, ziehen lassen.
Tomaten vierteln, entkernen, würfeln.
Zwiebeln hacken, Mozzarella in Würfel schneiden.
Öl in einer Bratpfanne erhitzen, Zwiebel dünsten, Tomaten zufügen, würzen 5 min köcheln lassen.
Aubergine abspülen, trocken tupfen, mit Mehl bestäuben, in einer Bratpfanne auf beiden Seiten mit Olivenöl anbraten.
Backofen auf 250 Grad vorheizen
Die gebratenen Auberginen auf ein Backblech legen mit den Tomaten und dem Mozzarella bedecken, mit Oregano bestreuen.

Ein paar Minuten überbacken.