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PRESSEDIENST SCHWEIZER KNEIPPVERBAND

Gefährlicher Muntermacher versus einfache gesunde Alternative

Wasser schlägt Energy Drinks

Gesunde Alternativen zum Energy Drink, ein Widerspruch in sich? Was tun, wenn die Müdigkeit überhand nimmt? Greifen Sie zu Wasser, auch wenn es nichts kostet.

Schneller, rascher! Heute müssen wir immer mehr in weniger Zeit bewältigen. Besonders gefordert ist der junge Mensch. Er muss im Alltag seinen Platz finden, sich gesellschaftlich wie beruflich bewähren.

508102_original_R_by_Grey59_pixelio.deGefährlicher Durstlöscher
Um sich wach zu halten und die Aufmerksamkeit zu verbessern, greifen immer mehr und vor allem auch junge Menschen nach stimulierenden Getränken. Energy Drinks werden in grossen Mengen konsumiert. Der Koffeinkonsum bei Kindern und Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren um 70 Prozent gesteigert! Laut einer Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit greifen zwei Drittel aller Jugendlichen im Ausgang oder aber als Muntermacher für die Schule zu Energy Drinks. Und dies, obwohl bekannt ist, dass übermässiger Konsum gerade bei Kindern und Jugendlichen Bluthochdruck, Krämpfe, Veränderungen des Herzschlags bis hin zu Verzögerungen der Hirnentwicklung zur Folge haben kann. Energy Drinks stehen auch wegen des hohen Zuckergehalts in der Kritik. Mit zwei Dosen hat man die tolerierbare Zuckermenge pro Tag bereits überschritten. In der Folge nehmen Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen rasant zu. Besonders gefährlich wird es, wenn Energy Drinks im Alltag als Durstlöscher eingenommen werden.

Energy Drink kontra Wasser
Wie weit Energy Drinks die geistige Leistungsfähigkeit wirklich zu steigern vermögen, untersuchten Mediziner um Erika Konrad Gasser an der Universität in Fribourg. Sie verglichen die Wirkung des koffeinhaltigen Getränks mit jener von Wasser («European Journal of Nutrition» online) und liessen 25 gesunde Menschen im Alter von 20 bis 31 Jahren entweder eine Dose Red Bull oder Wasser trinken. Sie kamen zum Schluss: Energy Drinks belasten das Herz, beeinträchtigen die Blutversorgung des Gehirns, ebenso ist das Stressempfinden deutlich erhöht! Vor allem aber zeigt sich klar: die Einnahme von Energy Drinks führt nicht zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungen, belastet aber Herz und Kreislauf und führt zu einer körperlichen und mentalen Stresssituation.

Dehydration und Stress
Wasser mit Energy Drink gleichsetzen – ein Vergleich wie derjenige von Äpfeln mit Birnen? Kann Wasser ein Ersatz für Koffein sein? Es kann! Müdigkeit und Kopfschmerzen sind häufig die Folge einer nicht erkannten Dehydrierung. Der Körper bekommt nicht genug Flüssigkeit, um Sauerstoff zu transportieren. Wasser ist ein gutes Mittel, um dem vorzubeugen. Sehr viele Menschen trinken Tag für Tag viel zu wenig Wasser. Da Wasser im Körper nicht gespeichert werden kann, wie zum Beispiel Vitamine und Fett, bedeutet ein Mangel unmittelbaren Stress für den gesamten Organismus. In der Folge werden Stresshormone (Cortison und Endorphine) ausgeschüttet. Was als körpereigene kurzfristige Überbrückung gedacht ist, kann bei Dauerzustand Raubbau am Körper bedeuten. Der Zuckerspiegel ist erhöht, die Aminosäuren- und Kalziumreserven schwinden und begünstigen dadurch mit der Zeit Altersdiabetes, Stoffwechselkrankheiten und Osteoporose.

Zu wenig Flüssigkeit heisst aber auch, dass der Körper selber einen Ausgleich schaffen will, indem er mittels interner Hormonregulierung mit erhöhtem Druck kompensiert. Bluthochdruck, aber auch Kreislaufstörungen, wie zu niedriger Blutdruck, kalte Hände und Füsse, sind nur einige der Folgen von Wassermangel im Körper. Schmerzen beim Gehen stehen oft im Zusammenhang mit Wassermangel. Vor allem aber reagiert der Kopf mit Vergesslichkeit und Konzentrationsmangel. Sich dann mit Energy Drinks aufzuputschen, ist, wie die Studie in Fribourg zeigt, für den Körper geradezu fatal.
Es gibt Schulen, die sich mittlerweile ein Verbot von Energy Drinks überlegen, weil Schüler als direkte Folge des Konsums im Unterricht unkonzentriert und überdreht werden.

Tipp
232823_original_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deAchten Sie vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen darauf, dass sie genügend Wasser zu sich nehmen; Jugendliche, auf den Tag verteilt, bis zu 2 Liter – dem Körper und der Konzentration zuliebe!
Schweizer Kneippverband / kneipp.ch

Bildlegende:
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Hinweis
Der Schweizer Kneippverband ist eine Non-Profit-Organisation. Es werden keine Produkte verkauft, sondern althergebrachtes, mittlerweile wissenschaftlich bestätigtes Wissen weitergegeben, spannendes Grundwissen aus der einzigen ganzheitlichen europäischen Naturheilmethode.

Medienmitteilung auf Presse-Portal.ch

Was ist Wasser?

Wasser ist eines der interessantesten Elemente der Natur. Wasser ist der Ursprung allen Lebens und der menschlichen Zivilisation. Ohne Wasser wäre ein Leben auf unserem Erdball gar nicht möglich.

Süsswasser kommt weltweit sehr selten vor: nur ca. 3% des Wassers auf unserem Planeten ist Süsswasser.

Wasser ist das wichtigste Grundnahrungsmittel und dient dem Körper zur Erfüllung lebenswichtiger Aufgaben.

Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser, unser Gehirn sogar zu über 90% – je jünger der Mensch, desto höher der Wasseranteil.

Innerhalb von 24 Stunden durchströmen beispielsweise 1400 Liter Wasser das Gehirn. Bei der Niere sind es im selben Zeitraum sogar 2000 Liter.

Damit der Organismus nicht austrocknet und wir alle Schadstoffe ausscheiden können, muss ein Erwachsener täglich 2,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen; mindestens 1,5 l über das Trinken, den Rest mit den Lebensmitteln. Dadurch wird er leistungsfähiger und kann sich besser konzentrieren.

Wasser ist in der Lage, Schadstoffe und Abfallstoffe, sogenannte Schlacken, d.h. für den Körper unnütze Stoffe, zu binden. Diese werden über die Nieren, die Verdauung, die Haut und die Atmung wieder ausgeschieden.

Im Laufe des Lebens nimmt der Anteil an Wasser im menschlichen Körper kontinuierlich ab. Dieser Wasserverlust bzw. die Entstehung von relativer Trockenmasse ist der entscheidende Faktor für das Altern.

Der Mensch verspürt Durst, wenn der Organismus mehr Flüssigkeit verliert als ihm zugeführt wird. Bereits ein leichter Wassermangel führt dazu, dass unter anderem die Muskelzellen vermindert mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Wer zu wenig trinkt, bekommt Verstopfung; das trifft auf viele Menschen zu. Benötigt nämlich der Körper Flüssigkeit, entzieht er diese dem Dickdarm, folglich wird der Darminhalt eingedickt und es kann zu Verstopfung kommen.

Wen Schnupfen, Husten oder Fieber plagen, der verliert zwar nicht grosse Mengen, aber dennoch reichlich Flüssigkeit. Deshalb sollten Erkältete ausreichend trinken – Wasser oder einen warmen ungesüssten Kräutertee.

Wir können hierzulande mit gutem Gewissen Leitungswasser trinken. Drehen Sie den Wasserhahn so lange auf, bis das Leitungswasser merklich kühler wird, dann schmeckt es nicht abgestanden, sondern frisch. Ausserdem verschwinden mögliche Rückstände von alten Leitungen im Abfluss.


My home is my castle

Jedes Jahr Ende Oktober, wenn von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt wird, nimmt die Zahl der Einbrüche rasant zu. Wie kann man sich davor schützen?

Lesen Sie dazu den Beitrag von Lotty Wohlwend im neuesten Magazin „kneipp natürlich leben“.

Informationsbroschüren zum Thema:
„Riegel vor – 7 Tipps, wie Sie Ihr Heim gegen Einbrechen schützen sollten“ (Schweizerische Kriminalprävention, www.skppsc.ch)

„Einbruch – was nun?“ (www.einbruch-diebstahl.ch)


8. Nationaler Wandertag der „Schweizer Familie“ am 12.09.2015

Die mittlere Wanderung ist ein natürlicher Kneipp-Weg.
Die Route führt entlang des Acletta-Bachs. Barfuss über die runden Kieselsteine im Bachbett und über die Tannzapfen am Wegrand zu gehen ist ein besonderer Wohlgenuss.
Ausserdem bietet diese Strecke viel Fernsicht. Nach einem kleinen Anstieg gelangen die Wanderer nach anderthalb Stunden auf den höchsten Punkt, den Crest dil Pieder. Von dort lässt sich die obere Surselva überblicken.

Durchführung 3x
1. Führung um 09.30 Uhr durch Frau Ingrid Flepp-Heshof, dipl. Kneipp-Gesundheitsberaterin

Weitere Informationen finden Sie hier…


 

Wandermeilen zur Gesundheit – generationsübergreifend – ganzheitlich -erlebnisorientiert lernen www.wandermeilen.eu

GRUNDTVIG Lernpartnerschaft im Rahmen des PROGRAMMS FÜR LEBENSLANGES LERNEN

Die erhöhten Anforderungen an Mobilität und Flexibilität der Einzelnen, die Medialisierung von Arbeit und Freizeit und die Gesundheitsbelastungen durch mangelnde Bewegung, Stress, Burn-out-Gefahr sowie schlechte Ernährung sind in den letzten Jahren in allen EU-Staaten erheblich gestiegen und verlangen gemeinsame Maßnahmen zur Gegensteuerung. Das Projekt entwickelt Möglichkeiten der Gesundheitsprävention, die die Bewegung in der Natur und intergenerationales Lernen nutzen, Körper- und Sinneserfahrungen betonen und Wissen über Gesundheit und Umwelt vermitteln. Die Kneippsche Lehre mit ihrer Verbindung von Stressprävention, Ernährung, Wasser, Bewegung und Heilpflanzen bietet dabei die essentielle Grundlage der pädagogischen Konzepte. Das Projekt verbindet Gesundheitsprävention und nachhaltigen Tourismus und entwickelt dafür beispielhaft Checklisten für Potenziale (Anbieter, Kompetenzen, Qualitätskriterien) und Strategien für Netzwerkbildungen in den verschiedenen europäischen Regionen.

In allen Teilnehmerländern werden Wanderwege mit Bildungsinhalten und Gesundheitsangeboten sinnvoll angereichert. In der Schweiz entsteht auf der Alp Gamplüt im Toggenburg ein einzigartiger Kneipp-Wanderweg für Gross und Klein. Dabei werden bestehende Infrastrukturen optimal genutzt und die Bereiche Wandern, Erholung, Energie, Klang und Kneippen lustvoll und spielerisch erlebbar gemacht.

Anhand gestalteter Wanderkarten inklusive Webpräsentation werden generationsübergreifende Gesundheits- und Bildungsangebote zur Verfügung gestellt. Wissen über Natur (Heilkräuter, Wasser), Gesundheit (Körper, Bewegungsabläufe, Ernährung) und Nachhaltigkeit (Tourismus, Natur- und Klimaschutz) als auch Anleitungen zu sinnlichen Erfahrungen (Riechen, Schmecken, Hören, Sehen) und Körperübungen (Bewegungs-, Entspannungs-, Atemübungen) fließen ein. Projekttreffen und lokale Aktivitäten werden durchgeführt, theoretisches und praktisches Wissen ausgetauscht, innovative Lernmethoden diskutiert und im Praxistest – erfahrungsorientiert, generationsübergreifend, ganzheitlich – überprüft.

Partner
Kneipp-Bund e.V.
Schweizer Kneippverband
Heilkräuter Natur-Erlebnis Aflenz-Kurort
Südtiroler Kneippverband
Magyarországi Kneipp Szövatség


Auswertung der Leserumfrage

im Vorfeld zum Start unseres Magazins mit neuer Ausrichtung, „weg von der reinen Vereinszeitschrift, hin zum öffentlichen Publikumsmagazin“, haben wir in der letzten Ausgabe eine Leserumfrage durchgeführt. 135 Leserinnen und Leser haben teilgenommen. Herzlichen Dank!
Hier finden Sie die detaillierte Auswertung…


Kneippen ist Gesundheitsvorsorge

Am bekanntesten sind Wassertreten und der Wasserguss. Der «Ratgeber» von Radio SRF 1 (Austrahlung vom 19. Juli 2013) führt in die Geheimnisse des Kneippens ein. http://www.srf.ch/sendungen/ratgeber/kneippen-im-sommer

Herzliche Gratulation!

Daniel Hubmann hat am 7. Juli anlässlich der Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2014 in Venedig beim Sprint die Silber-Medaille gewonnen. Und dies mit dem minimalen Rückstand von nur 2 Sekunden zur Goldmedaille! Wir freuen uns mit ihm. weiterlesen…


Weitere Beiträge…

1.Forum Kneipp-Zeitschrift 2. News Archiv 3. Zwei grosse Sportler – ein gemeinsames Ziel: Kneippen!

 

Treffpunkt Radio DRS 1: Kneippen – legendäres Gesundheitsprinzip
Der «Treffpunkt» geht ins Wasser und probiert die Wasserkur gleich selber aus. Gesundheits- und Kneippberaterin Pia Grob von Oberwangen (TG) führt in die Geheimnisse des Kneippens ein. Vor allem zeigt sie, wie sich Kneippen ohne grossen Aufwand in den Alltag integrieren lässt.

TREFFPUNKT, DRS 1, Freitag, 31. August, 9.05 Uhr

Erfrischendes Kneipp-Erlebnis im Entlebuch
Musikwelle Magazin vom Montag, 9.7.2012, 10.40 Uhr

Wer war Sebastian Kneipp, und bringen seine Kuren heute noch was?
Hören Sie dazu die Radiosendung vom Freitag, 15. Juni 2012 auf Radio DRS1 

Internationale Kneipp Aktionstage 2011 in Überlingen
Rückblick
Bildergalerie Kneipp-Verein Meilen

Bewegung:
Bauchmuskeltraining gegen Rückenschmerzen
Fitness für die Füsse
Bewegung für Ihr Wohlbefinden – auch im Winter
Gut vorbereitet auf die Skipiste

Heilkräuter: 
Grippesymptome wie weggeblasen
Ringelblumentinktur
Salbeitinktur
Schafgarbe – das Allerweltsheilmittel
Schlüsselblume bei Husten und Erkältungskrankheiten
Zitronenmelissen-Oel gegen Fieberbläschen
Schutzengel und Lindenblütentee
Hustensirup aus Zwiebeln
Bärlauch, würziges Frühlingskraut
Quarkwickel hilft bei Mückenstichen

Ernährung:
Stevia – grünes Gold für die Figur
Ausser Rand(en) und Band
Aubergine – der pralle Wahnsinn
Himbeercreme
Zucchettisuppe
Kürbiscremesuppe
Auch im Winter viel Wasser trinken!
Medizin aus dem Kochtopf
Die Schattenseite der Schokolade

Wasseranwendung:
Ansteigendes Vollbad
Wechselschenkelguss nach Kneipp
Bürstenmassage – die Wellnessanwendung
Wasser – Ursprung allen Lebens

Lebensordnung:
Grünes Mobiliar – Farbe im Alltag
Zu viele Termine
Was beachtet wird, das wächst
Gut organisiert in erholsame Ferien