Ernährung – Suppenzeit – die Kürbiscremesuppe

„Hu ist das eine Kälte!“ zitternd kommt Gerda bei Katharina zur Tür herein. „Was riecht hier so fein?“ schnuppert sie. „Meine Suppe für das Mittagessen. Ich koche das Gemüse und die Beilagen immer eine Weile. Diese Zeit nehme ich mir gerne. Die Suppe schmeckt dann einfach besser“, stellt Katharina fest. „Suppen habe ich schon lange nicht mehr gekocht, höchstens eine Bouillon mit den restlichen Omeletts. Luca liebt diese Variante“, erwidert Gerda. „Hoffentlich habe ich zum Kochen wieder mehr Zeit, wenn ich meine Anstellung als Musikschullehrerin abgebe“, sinniert Gerda. „Manchmal denke ich, dass die soziale Kälte auch mit dem Verschwinden des Suppentopfes zusammen hängt. Wer nimmt sich schon Zeit eine währschafte Suppe zu kochen“? „Mit Röstbrot oder Croutons kann eine Suppe zum Hauptgang werden. Serviert in meiner schönen, weissen Löwenkopfschüssel ist es ein Gedicht“, schwärmt Katharina. „Ah, zwei Gedecke“? Gerda schaut ihre Mutter fragend an. „Vinzenz kocht doch nie richtig und ausserdem schmeckt die Suppe zu zweit noch besser“, schmunzelt Katharina. „Also ganz nach dem Motto: ein gutes Süppchen in Ehren kann niemand verwehren“, grinst Gerda.

Kürbiscremesuppe

Zutaten:
1 Kürbis
2 Karotten
1 Zwiebel
1 l Bouillon
2 dl Rahm
Salz
Pfeffer

Vorbereitung:
• Karotten schälen und in Würfel schneiden
• Zwiebel schälen und in Würfel schneiden
• Kürbis vierteln, entkernen, die Schale wegschneiden und in Würfel schneiden

Zubereitung:
1. In Topf wenig Öl erhitzen, Karotten- und Zwiebelwürfel dazu geben und kurz andünsten.
2. Kürbiswürfel dazu geben und mitdünsten.
3. Mit Wasser auffüllen und Bouillon, Salz und Pfeffer dazu geben.
4. Auf kleiner Flamme ca. 1 Stunde leicht kochen lassen.
5. Mit dem Mixer fein pürieren.
6. Rahm dazu geben und nochmals leicht kochen lassen.
8. Abschmecken und servieren.

Tipp
Doppelte Menge zubereiten und die Hälfte einfrieren!