Schafgarbe – das „Allerweltsheilmittel“

Nicole und Katharina geniessen den schönen Abend. Nicole schaut sich im Garten Ihrer Grossmutter um. „Wie heisst diese Blume?“ will Nicole wissen.

„Das sind Schafgarben, eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt“, antwortet Katharina. „Die sieht aber ganz unspektakulär aus. Wie ich aber sehe, gibt es sie in allen Farben und Schattierungen.“ „Ja ich liebe diese Pflanzen und sie verbindet alles – Heilkraft, Zähigkeit, Gesundheit, Schönheit, Mythos.“ „Wieso denn Mythos?“ erkundigt sich Nicole. „ Es gibt wohl keine andere Pflanze, die sich mit so viel wohlklingenden Namen schmücken kann: Allheilkraut, Gotteshandkraut, Blutstillkraut, Tausendblatt, Jungfernkraut, um nur einige zu nennen, und wie die Namen bereits sagen ist diese Heilpflanze für praktisch alle Leiden einsetzbar.“ „Aber warum dann dieser Name: Schafgarbe“, grübelt Nicole. „Du bist aber neugierig! Die Schafe haben sie wirklich zum Fressen gern, aber schau doch im Internet nach, das Kraut hat sogar eine eigene Website, www.schafgarbe.ch.“

Tipp

Um Schafgarben machen Schnecken einen weiten Bogen, Schafgarben um Rosen gesetzt, sind ein ideales Winterlager für Marienkäfer, deren Nachkommen im nächsten Jahr die Rosenblattläuse mit Genuss vertilgen.

Schafgarben-Kompresse

Schafgarbenblüten mit heissem Wasser übergiessen und ein wenig ziehen lassen. Abseihen. Leinentuch in die Flüssigkeit tauchen und auswringen, dass es nicht tropft. Diese heisse Kompresse wird auf die Leber gelegt und regt zusammen mit den Wirkstoffen der Schafgarbe die Lebertätigkeit und deren Entgiftungsfunktionen an. Mit Frottetuch zudecken. Ausserdem entspannt die Schafgarben-Kompresse ungemein und eignet sich deshalb besonders gut für ein erholsames Mittagsschläfchen.