Schweisshemmend

Schweissausbruch in der Nacht ist oft ein Zeichen für Schwäche nach Krankheit oder Erschöpfung, nach grosser körperlicher oder seelischer Anstrengung und Überforderung oder eine Begleiterscheinung der hormonellen Umstellung in den Wechseljahren. Oft signalisiert übermässige Schweissbildung Nervosität.

Hier empfehlen wir Ihnen besonders die morgendliche Kaltwaschung zur Kräftigung des vegetativen Nervensystems und schonenden Regulierung der Hautstoffwechselfunktion. Sie werden schon nach ein paar Tagen die kräftigende Wirkung dieser einfachen Waschungen spüren. Dann ist es sinnvoll, wenn Sie mit den Anwendungen täglich wechseln, und da steht Ihnen eine ganze Palette offen: Trockenbürsten, Luftbad, Wassertreten, kaltes Armbad oder Fussbad, Tau- und Barfusslaufen, Güsse, Wickel, Sauna.

Wachen Sie nachts schweissgebadet auf, so machen Sie rasch vom Bett aus eine kalte Ganzwaschung und gehen anschliessend gleich wieder in das warme Bett zurück. Geniessen Sie dann die wohltuende Erfrischung, bevor Sie behaglich wieder einschlafen.

Als Abendanwendung bei Fuss- oder Handschweiss empfehlen wir Ihnen das warme Fussbad oder ein Armbad mit Zusatz von Fichte, Zinnkraut, Salbei oder Eichenrinde.

Teekur oder Kur mit Frischpflanzensaft von Zinnkraut und Salbei, Ysoppräparat. Bei nächtlichem Schweissausbruch wirkt die Tasse mit erkaltetem Salbeitee vor dem Schlafengehen schweisshemmend. 

Magnesiumreiche Kneippkost. Magnesium ist enthalten in Feigen, Datteln, Bananen, Nüssen, Sonnenblumenkernen, Sesamsamen, Milchprodukten, Vollreis, Weizen, Gemüse. Wo passend, mit frischen oder getrockneten Salbeiblättern würzen oder garnieren. Eventuell nahrungsergänzend ein natürliches Aufbaupräparat.